Ioneninduktions-Therapie
Dr. med. Karl Braun-von Gladiß:
Erläuterungen und Beispiele zur
Ioneninduktions-Therapie in der biologischen Onkologie
Je mehr manche Krankheitsverläufe, wie zum
Beispiel die nachfolgenden Kasuistiken, so aussehen können, als müßte nur eine
Maschine eingeschaltet werden, desto deutlicher möchte ich betonen, daß kein
Heilmittel die Krebskrankheit allein auflöst. Jede onkologische Technik muß in
ein ganzheitliches Konzept eingebunden werden, denn die Krebserkrankung ist
mehr als eine Verdichtung bösartiger Zellen (siehe die nebenstehende Abbildung
meiner Definition der Krebskrankheit. Insofern sind alle meine Behandlungen mit
dem „PapImi“-Gerät eingebunden in ein ganzheitsmedizinisches Konzept, das
folgende Komponenten umfasst: Milieu- und Immuntherapie, Mikroimmuntherapie mit
Labo’life-Präparaten, Bioimmuntherapie nach Tallberg, Misteltherapie und
Peptide, Infusionsbehandlungen, Enzymtherapie, Neuraltherapie, Ernährung,
Vitamine und Spurenelemente, Säure-Basen-Regulierung, Störfeldsanierung /Zähne,
Reduktion des Einwirkens von elektromagnetischen und geopathischen Feldern,
Fiebertherapie, Ioneninduktionstherapie, psycho-onkologische / psychagogische
Interventionen, Sport, Lebensqualität verbessern. Natürlich müssen nicht bei
jedem Patienten alle Register gezogen werden. Die Aufgabe des
ganzheitsmedizinischen Behandlers ist es aber, die Indikationen aller
Komponenten für jeden einzelnen Patienten abzuwägen und die für diesen Menschen
geeignete Therapie-Komposition zu erstellen.
Manchmal, und dies ist eher der seltene
Fall, genügt dann ein karges therapeutisches Konzept, das neben zum Beispiel
der Ioneninduktionstherapie „nur“ eine Störfeldausschaltung, Ernährungsumstellung
und orthomolekulare Milieutherapie umfasst. Streng genommen ist bereits hier
ein Therapieeffekt nicht mehr klar einer Komponente zuzuordnen, zum Beispiel
der Ioneninduktionstherapie, zurückzuführen. Schon die Person des Therapeuten
und mehr noch der durch die Ernährung und die Scavengertherapie (Vitamine,
Spurenelemente) ausgeübte Einfluß auf den Zellstoffwechsel könnten das Ergebnis
entscheidend beeinflussen. Aber dies berührt die Problematik der Beurteilung
von Therapiemethoden generell (siehe www.gladiss.de/suche
„Statistik“), und sie soll im folgenden ausgeklammert bleiben, um die
Vorstellung von drei Kasuistiken zu ermöglichen, die die Bedeutung der
Ioneninduktionstherapie gut illustrieren.
Die Wiedergabe der radiologischen
Befunde sind das wortgetreue Zitat des Röntgenologen, wobei auffällt, wie
konjunktivisch und zurückhaltend die Beschreibung jeweils dann ausfällt, wenn
der Schulmediziner etwas zugeben muß, was eigentlich „nicht sein kann“ („ein Tumor
wird nicht kleiner, wenn er nicht schulmedizinisch behandelt wird“ – ganz nach
dem Prinzip: Was nicht sein darf, kann nicht sein, auch wenn es nicht zu
übersehen ist). Typisch ist jeweils die Deskription einer (narbigen)
Schrumpfung, das bildgebende Korrelat der Apoptose-Reinduktion
(Wiedereinschalten des Zelltod-Programms der Krebszellen), d.h. der Tumor
verschwindet nicht, sondern wandelt sich in eine Narbe um.
Kasuistik 1: Lungencarcinom
Herr R. D. geb.1943. 2-monatige
Mono-Therapie mit PapImi-Behandlung v. 20.2.04 - 28.4.04
1.
Anfangsbefund: CT Thorax vom
12.02.2004: Tumoröse Raumforderung in beiden Lungenflügeln (Raumforderungen im
linken Oberlappen 4 cm; rechts medialer Mittellappen 2 cm).
Mediastinal- Lymphknötchen. „Es ist nicht sicher zu entscheiden, ob es sich um
einen links hilusnahen Tumorprimarius oder sekundäre Metastasen
handelt.“
2.
Kontroll-CT Thorax vom 30.04.2004 (nach
Therapieende): Von den bekannten tumorösen Raumforderungen pulmonal lassen sich
die vorbeschriebenen Herde im vorderen Oberlappen links mit einem Kernschatten
von etwa 2,8 cm, im medialen Mittellappen rechts etwa mit 1,5 cm
Größe etwas allseits geschrumpft nachweisen. Der größte Herd im vorderen
Oberlappen links zeigt eine spiculaeförmige Korona eher im Sinne perifokaler
Retraktion. Unveränderter Mediastinalstatus mit weiterhin mehreren
akzentuierten Lymphknoten bis 0,5 cm Größe in der oberen und mittleren Etage.
Ebenfalls geringgradige Befundabnahme einer der Pleura breit
aufsitzenden Verdichtung aktuell auf 1,5 cm im unteren vorderen Oberlappen
links. Beurteilung: Partielle
Remission der tumorverdächtigen Lungenherde. Weiterhin keine sicheren
metastasenverdächtigen Lymphome mediastinal. In der Synopsis stellt sich
aktuell differentialdiagnostisch nun auch die Frage einer Pilzinfektion
(??).
3.
CT-Kontrolle 4/2005: Gleicher Befund
wie 1 Jahr zuvor.
Februar 2006: Der Patient ist völlig
beschwerdefrei, normal belastbar und hat sich keinerlei anderer Therapie
unterzogen.
Allerdings: Er hat mit Diagnosestellung
im Februar 2004 seine Religiosität aktiviert und praktiziert intensives Beten
(siehe die schon oben erwähnte Problematik wissenschaftlicher Beurteilbarkeit -
www.gladiss.de/suche „Statistik“).
Kasuistik 2: Semimaligner Darmtumor
Frau S.E., geb. 1926
11.4.03 Colonoskopie: „2-3 cm großer
Polyp im Ileocoecalpol, histologisch tubulovillöses Adenom mit mittelgradiger
zellulärer Atypie“
23.5.- 2.10.03 Ioneninduktionstherapie
11 Sitzungen
24.10.03 Colonoskopisch (gleicher
Internist) – „kein Tumor mehr nachweisbar“.
Bis März 2006 keine neuen Probleme;
keine weitere Therapie.
Kasuistik 3: Bronchialcarcinom
Herr S.F., geb. 1937; einmonatige
PapImi-Therapie 6.1.-4.2.2004
1.
Dezember 2003: Patient erscheint
aufgelöst in der Sprechstunde: er müsse sich sofort, diese Woche noch,
operieren lassen, die Hälfte der linken Lunge müsse entfernt werden, er dürfe
keine Zeit mehr verstreichen lassen. So sei es ihm im Krankenhaus gesagt worden.
„Gegen ärztlichen Rat“ verließ er das Krankenhaus und meldete sich in meiner
second-look-opinion-Sprechstunde.
2.
2.12.03 CT Thorax: Mediastinal
insbesondere prätracheal und paraaortal Nachweis mehrerer Lymphknoten
zwischen 3 und 12 mm Durchmesser. Hilär links einzelne Lymphknoten von
knapp 1 cm Durchmesser. Zwischen 3. und 1./2. Oberlappensegment links Nachweis
einer unregelmäßigen Struktur mit Dichtewerte von 54 HE. Der etwas
unregelmäßig überwiegend strangförmige stellenweise aber auch zipflig begrenzte
solide Herd hat einen Durchmesser von 2 x 1 cm. Die Ausläufer
ziehen sich in die Pleura nach ventro-lateral und bis zur Pleura mediastinalis
in Schichthöhe des Aortenbogens. Beurteilung: unklarer teils solider teils
strangförmig indurierter Herd in der linken Lungenspitze. Vereinzelt mediastinale
Lymphknoten überwiegend prätracheal und links betont bis maximal 1,2 cm.
3.
15.12.03 Bronchoskopie-Pap V –
eindeutig maligne Zellen in der Bronchial-Lavage. Beurteilung: Mäßig differenziertes
Adenocarcinom
4.
10.2.04 CT Thorax im Vergleich zum
2.12.03: Keine Rundherde mehr. Links hat sich der strangförmige, zur
Voruntersuchung auch teilweise solide Prozeß zwischen 1./2. Oberlappensegment deutlich
verkleinert. Der Befund imponiert zur Zeit nur als scharfrandig
begrenzte Strangfigur. Weitere herdförmige Veränderungen links sind nicht
nachzuweisen. Kein Nachweis von über 1 cm großen Lymphknoten mehr. Keine
vergrößerten axillären und hilären Lymphknoten. Der in der Voruntersuchung
als unklarer Herdbefund in der linken Lungenspitze angesprochene Befund, der
damals teilweise Solidität aufwies, hat sich nunmehr vollständig in Richtung
einer indurierten Strangbildung entwickelt, solide Anteile sind nicht
mehr nachweisbar, so daß vom Verlauf her ein tumoröser Prozess
auszuschließen ist.
März 2006: Herr S. ist noch heute
beschwerdefrei.
Erläuterungen zur Therapie:
Die auch als
„Mikroblitz-Gewitter-Impuls-Therapie“ bezeichnete Ioneninduktionstherapie baut
das gestörte Elektromembran-potential kranker Zellen wieder auf. Die nötigen
Ionen gelangen so wieder durch die Zellwand ins Innere der Zelle. So werden
schädliche Mikroorganismen beseitigt, Infektionen und Entzündungen heilen ab,
degenerative Zell-Zustände überwunden, die Apoptose (Absterben entarteter
Zellen) eingeleitet und das Nachwachsen von Zellen in die richtige Bahn gelenkt
(statt zur entdifferenzierten Tumorzelle zur ausgereiften gesunden Körperzelle)
sowie das Einschleusen von Heilstoffen in die Zellen gefördert
(Elektroporation). Diese Behandlung stellt aus der "Unordnung" der
Krankheit heraus die ursprüngliche Ordnung der Zellen wieder her. Das
umfangreiche Frequenzband der Impulse in Kombination zu dem besonderen
Energieabgabe-Verfahren ist es, auf dem diese Heilungsvorgänge basieren. Bis zu
einer Körpertiefe von ca. 15 cm werden in den Zellen diese bioenergetischen
Prozesse ausgelöst. So wird der Stoffwechsel über die Zellmembranen stimuliert
und intensiviert und die Zellen auf ein höheres bioenergetisches Niveau
angehoben. Während gesunde Zellen dadurch ihr Zellmembranpotential
stabilisieren, sind bei kranken Zellen zwei Reaktionen möglich: entweder kann
die Zelle ihr ursprüngliches, jedoch mittlerweile abgesunkenes Membranpotential
wieder aufbauen und somit den Sprung zur Selbstheilung schaffen oder aber die
Zelle wird vom Körper als funktionslos bzw. negativ funktionierend anerkannt
und abgebaut („Apoptose“).
Je schneller elektromagnetische Impulse
eine hohe Kraft erreichen, desto kürzer und gemäßigter ist die
Durchschnittsstärke der Energie und desto mehr tritt eine Aktivierung der
Molekular-Schwingungsrate ein. Die Behandlungsmaschine (vom Hersteller als
„PapImi“-Gerät bezeichnet) produziert bipolare magnetische Impulse von extrem
kurzer Dauer, die komplex sind und schnell ansteigen, ein sich augenblicklich
änderndes Feld hoher elektrischer Strom-Spitzenspannung herstellen und den
Zellen Ionen zuführen. So wird hohe Bioenergie hergestellt, ohne Hitze im
Gewebe zu erzeugen. Diese Impulse treten aus der Behandlungsschlinge aus und
können mit einer in diese Schlinge gehaltenen Metallkette wie die Zündfunken
einer Wunderkerze sichtbar gemacht werden (siehe Abbildungen).
Zur Theorie der Wirkung: Die bipolaren
magnetischen Impulse erzeugen dank ihrer extrem kurzen Dauer eine hohe
Bioenergie, ohne daß sich das Gewebe erhitzt. Bioenergie im Gegensatz zur
Hitzeenergie ist eine Aktivierung des Grades der inneren Schwingungsrate der
Moleküle von lebender Materie. Der größte Unterschied der Bioenergie zur Hitzeenergie
ist, daß sie Vorgänge induziert, die zum komplexen Strukturaufbau von Molekülen
führen. Szent-Gyorgi, Nobelpreisträger für Physik, fand bereits 1941 heraus,
dass sich strukturierte Proteine wie feste Semikonduktoren oder Gleichrichter
verhalten. Nordenström beschrieb, daß Zellmembranen nicht-lineare Impedanz
besitzen und veränderliche Spannungen gleichrichten. Diesem Umstand ist es zu
verdanken, daß starke, zeitlich wechselnde, bipolare magnetische Impulse das
Transmembranpotential der Zelle und ihre Aktivität rasch und effektiv
verbessern. Eine junge, gesunde Zelle hat ein Membranpotential von ca. 70 mV.
Eine gealterte oder kranke Zelle hat ein bereits beträchtlich niedrigeres
Potential von etwa 50 mV und eine Krebszelle schließlich kann nur noch eine
Spannung von ca. 15 mV vorweisen. Ein Krebszelle ist also in einer
"elektrischen Notlage" – aber genau dies ist ihre Strategie. Behebt
man diese Notlage, ist ihr Überleben bedroht. Ebenso befinden sich Zellen mit
einem geminderten Transmembranpotential zwischen 70 und 50 mV in einem
Entzündungsstadium und äußern sich in Schmerzsignalen. Die durch
Ioneninduktionstherapie zugeführte Bioenergie regt den Kalium-Natrium-Austausch
der Zelle an, der für die Ionenkonzentration und die Aufrechterhaltung des Transmembranpotentials
verantwortlich ist. Mit der Zuführung und Erhöhung der Bioenergie können die
Zellen und ihre nachrückenden Generationen ihre elektrischen Schwierigkeiten
überwinden und sich so - ihrer ursprünglichen genetischen Programmierung gemäß
- aktivieren, so daß sie nach einer gewissen Zufuhrmenge von selbst damit
fortfahren. Auf diese Weise wird dann das Gleichgewicht der Ionenkonzentration
auch ohne Fortsetzung der Theapie aufrecht erhalten.
Realisiert werden diese Wirkungen durch
folgende technische Konfiguration: Zwischen zwei Kondensatoren wird ein starkes
elektrisches Feld aufgebaut. Die Entladung der Spannung erzeugt Blitz und
Donner. Die Spezifität des Geräts besteht in der Kombination des umfangreichen
Frequenzbandes (Zeitschlitz-Pulsung mit einer Streufrequenz von 80 kHz bis 260
MHz) mit dem besonderen Energieabgabe-Verfahren. Die Daten der
elektrophysikalischen Impulse des Ioneninduktionsgerätes lauten: Feldstärke
10'000 - 14'000 Amp., Spannung 40'000 V, Leistung also 400 - 600 Mio Watt,
Entladungsfeld-Dauer 1 Nanosekunde, Eindringtiefe der Impulse bis 15 cm.
Zusammenfassung der Effekte:
Membranpotential
wird repolarisiert /
Bioenergetisches
Niveau wird verbessert /
Selbstheilungsvorgänge
werden aktiviert /
Elektro-Poration
wird gefördert /
Apoptose
wird re-induziert /
Re-Differenzung
wird ermöglicht.
©
Dr. med. Karl Braun-von Gladiß